500 Jahre Reformationsjubiläum

Gottesdienst zum Reformationstag
Di., 31.10., 19.00 Uhr,
Bad Vöslau, Evang. Kirche
Gottesdienst mit Hl. Abendmahl, mitgestaltet vom ökumenischen Chor

 

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Orgelkonzert mit Jürgen Rieger Samstag 14. Oktober, 19 Uhr

Evang. Christuskirche

Bad Vöslau, Raulestraße 5

Musik zum 200. Todestag von Justin Heinrich Knecht und 500 Jahre Reformation

mit Werken von Johann Josef Abert, Gerhard Baumgartner,
Adam Wilhelm Erk, Sigfrid Karg-Elert, Justin Heinrich Knecht,
Felice Moretti (Padre Davide da Bergamo)und Jürgen Rieger

Einladung als PDF

Eintritt: freier angemessener Künstler-Wertschätzungsbeitrag

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Festlicher Gottesdienst und Empfang anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation

Sonntag, 29. Oktober 2017
10.00 Uhr
Bad Vöslau, Evang. Kirche
Es erklingt Musik aus den Anfängen der Reformation und von evangelisch geprägten Komponisten.
Unter Leitung von Mag. Christian Wiesmann interpretieren Nina Maria Edelmann und der Badener Kammerchor gemeinsam mit Susanna Pfann an der Orgel und einem Instrumentalensemble
Werke der bekannten barocken Großmeister (H. Schütz, D. Buxtehude, G. Ph. Telemann, J. S. Bach, G. F. Händel) sowie Musik aus dem 19. und 20. Jahrhundert (F. Mendelssohn-Bartholdy, J. Brahms, H. Distler). Auch weniger bekannte Werke wie z.B. Stücke des aus Pottendorf stammenden Kantors Andreas Rauch aus dem frühen 17. Jahrhundert stehen auf dem Programm.

anschließend
Reformationsempfang

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Gemeindefest – Erntedank So., 17.9., 10.00 Uhr

Bad Vöslau, Evang. Kirche
Der Familien-Gottesdienst mit Einführung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden wird vom ökumenischen Chor mitgestaltet; anschließend laden wir zum Gemeindefest.

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Aktueller Pfarrbrief

Pfarrbrief Nr 262, 3/2017 als PDF

Download der Pfarrbriefe als PDF möglich

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Sommerlounge 27 August 2017

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16. Juli – Evangelisch Pilgern

Ein gemeinsamer Radausflug
zu unserer Kirche in Teesdorf
16:30 Abfahrt Billaparkplatz Kottingbrunn (Flugfeldstr. bei Kreisverkehr)
17:30 Andacht in der Evang. Kirche Teesdorf
18:15 Gemeinsamer Heurigenbesuch
Ab etwas 19:30 Rückfahrt

Wer nicht Fahrrad-affin ist, kann auch direkt nach Teesdorf kommen. Bei Regen feiern wir nur den Gottesdienst in Teesdorf und gehen zum Heurigen.

Wetter passt wir fahren heute !

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500 Jahre Reformation – Pfingsten – Triestingtal

Geschichte „zum Anfassen“

gab es am Pfingsmontag 2017: Anlässlich des Reformations-Jubiläums organisierten die evangelischen Pfarren Bad Vöslau und Berndorf einen ökumenischen Gottesdienst auf geschichtsträchtigem Boden: Die (heute katholische) Kirche in der Burg Neuhaus nahe Weissenbach im Triestingtal wurde 1610 als evangelisches Gotteshaus errichtet.

Geschichte – Reformation – Ökumene:  91 Teilnehmer waren von der Idee fasziniert und drängten sich bei vorsommerlicher Temperatur und schönstem Pfingstwetter in die kleine, aber feine Kirche.

Der ökumenische Chor Bad Vöslau unter der Leitung von Werner Warum (Gerhard Baumgartner und Wolfgang Warum an der Orgel) sorgte für musikalisches Ambiente. Ein Mitglied des katholischen Kirchenrates referierte über die Geschichte von Burg und Kirche.

Im „Rosengärtlein“ hatte der Burgverein liebevoll Tische und Bänke bereitgestellt; die Getränkebar war schon in Betrieb und hilfreiche Hände brachten allerlei Leckeres herbei.
Ein Mitarbeiter des Burgvereins führte uns in Gruppen durch die teilweise schon erstaunlich gut restaurierten Räume der Burg.

Luftpost: Hans-Peter Groiss hatte zum Ereignis eine besondere Idee, hantierte inzwischen mit einer schweren Gasflasche und füllte viele Luftballons mit Heliumgas und hängte eine Botschaft daran:

„Lieber Finder
Sie halten einen Luftpostgruß in Händen. Er wurde bei unserem Festgottesdienst zum 500 Jährigen Reformationsjubiläum am 5. Juni auf der Burg Neuhaus abgeschickt (A-2565 Neuhaus). Wir sind die Evangelischen Pfarrgemeinden Bad Vöslau und Berndorf und wir würden uns über eine Antwort freuen.
Per eMail: info@evang-voeslau.at
Per Post: Evang Pfarrgemeinde Bad Vöslau, Raulestr. 3, 2540 Bad Vöslau.
Der Empfänger des weitest geflogenen Luftpostgrußes erhält als Dankeschön ein Paket mit Weinen aus der Thermenregion.
Danke !“ 
Nach Turmuhr (sie geht genau!) Start der Ballonbotschaft auf Burg Neuhaus um 15:36. Bereits um 18:10 erreichte uns folgendes e-mail:

„Liebe Pfarrgemeinden! Ich habe soeben vor unserem Rathaus in 2120 Wolkersdorf im Weinviertel die Karte eures Luftballons gefunden und wünsche daher zu eurem 500 Jahr Jubiläum alles Gute, 
Lg Anni Steindl, Bürgermeisterin“

Danke Frau Bürgermeisterin für diese spontane Reaktion! Wir sind echt verblüfft. Von Neuhaus bis Wolkersdorf sind es 56 km Luftlinie quer über Wien; die Flugzeit war gerade mal 154 Minuten; entspricht beinahe 25 km/h.
Wenn es mit der Ökumene ebenso rasant weitergeht, sind wir selig!

In den nächsten Tagen bekamen wir noch zwei sehr nette Nachrichten aus
3003 Gablitz,  1170 Dornbach/Schafberg Nähe Pfarre St. Peter, Dornbach.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten,  besonders an den Burgverein Neuhaus für die großartige Gastfreundschaft!

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Reformationsgottesdienst in Neuhaus 5. Juni 2017 14:00

Wir wollen herzlich zum Reformationsgottesdiens der Pfarrgemeinden Bad Vöslau und Berndorf in der Burg Neuhaus einladen.

Im Anschluß Agape im Rosengarten mit  Ballonbotschaften,  Pfarrercasting , Burgführungen und Verpflegung vom Burgverein

Termin: 5. Juni 2017, ab 14:00

Details im PDF (anklicken):
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Details zur Anfahrt und zur Burg unter www.burg-neuhaus.at.

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Ein besonderer Tagesausflug des EBBV …

… brachte uns 37 (!) Teilnehmer per Pulay-Bus zunächst in die kleine Gemeinde Ruppersthal in das
Ignaz-Pleyel-Museum.
Dort gab der junge Pianist Paul Blümel an einem Original –  Pleyel-Flügel ein beeindruckendes Konzert mit Werken von Ignaz Pleyel und Frederik Chopin.

Prof. Adi Ehrentraud, (74), Initiator des Museums und „Zweite Seele“ des Komponisten, erzählte anschließend auf kurzweilige, packende Art  die Biografie des 1757 in Ruppersthal geborenen, aber in Österreich weitgehend unbekannten Komponisten:
Pleyel war über mindestens 2 Jahrzehnte – es war die Zeit um die Französische Revolution – der weltweit meistgespielte Komponist. Weltweit. Weit mehr als sein Lehrer Haydn, mehr als Beethoven, mehr als Mozart (!)


Wie konnte er derart in Vergessenheit geraten? Pleyel wanderte ins Elsass aus, wurde Domchormeister in Straßburg. Eine hochdotierte und entsprechend begehrte Anstellung.
Dann kam die Französische Revolution, der viele Klerikale (dazu gehörte auch ein Domchormeister) zum Opfer fielen. Zudem war Pleyel den Revolutionären als Österreicher suspekt – er wurde verhaftet.
Mit dem Auftragswerk „Revolutionskantate“ konnte er nicht nur seinen Kopf vor der Guillotine retten, sondern war damit sogar plötzlich respektiert.
Allerdings: In Österreich betrachtete man den vermeintlichen Gesinnungswandel des Komponisten geradezu als Hochverrat; Pleyel durfte nicht mehr nach Österreich reisen und wurde – bis vor rund 40 Jahren „amtlich negiert“.
Nur in Paris gibt es bis heute den „Salle Pleyel“ – der Pariser „Wiener Musikverein“.
(Die „Revolutionskantate“ gelangt am Freitag, 8.9.2017 um 18:00 Uhr nach 224 Jahren (!) im Pleyel-Kulturzentrum Ruppersthal zur österreichischen Uraufführung.)

Die Marionetten hängen im Museum und stammen aus der Inszenierung einer Oper Pleyels.
Nach diesem wahrhaft beeindruckenden Erlebnis war eine Führung durch die NÖ

 

Landesausstellung „Alles was Recht ist“
im perfekt restaurierten Schloss Pöggstall angesagt.

Wieder wurden wir mit viel Aufmerksamkeit empfangen und vor allem mit viel Kompetenz durch die sorgfältig gestaltete Ausstellung geführt. Änderungen in der Rechtsauffassung im Lauf der Geschichte und in unterschiedlichen Kulturen bis herauf zu höchst aktuellen Themen in der Weltpolitik gaben Anlass zu manchen kritischen Fragen, aber auch betroffenem Nachdenken. Die Aspekte sind so ungeheuer vielfältig, dass sie in 90 min nur gestreift werden können.

Vieles ist beklemmend – und damit sind keineswegs nur (die auch vorhandenen) „gruseligen“ Exponate gemeint: Etwa Art und Höhe von Strafen – für welche Delikte; die Handhabung des aktuellen Strafvollzuges;  kann Folter gerechtfertigt sein; die Frage der Todesstrafe …
Zwei Themen an einem Tag, wie sie gegensätzlicher kaum sein können.

Fast müßig, noch zu ergänzen, dass Alles wie gewohnt perfekt organisiert ablief.  Danke, Hannelore!
Für das gute Wetter dürfen wir uns „Ganz oben“ extra bedanken!

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