16. Juli – Evangelisch Pilgern

Ein gemeinsamer Radausflug
zu unserer Kirche in Teesdorf
16:30 Abfahrt Billaparkplatz Kottingbrunn (Flugfeldstr. bei Kreisverkehr)
17:30 Andacht in der Evang. Kirche Teesdorf
18:15 Gemeinsamer Heurigenbesuch
Ab etwas 19:30 Rückfahrt

Wer nicht Fahrrad-affin ist, kann auch direkt nach Teesdorf kommen. Bei Regen feiern wir nur den Gottesdienst in Teesdorf und gehen zum Heurigen.

Wetter passt wir fahren heute !

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500 Jahre Reformation – Pfingsten – Triestingtal

Geschichte „zum Anfassen“

gab es am Pfingsmontag 2017: Anlässlich des Reformations-Jubiläums organisierten die evangelischen Pfarren Bad Vöslau und Berndorf einen ökumenischen Gottesdienst auf geschichtsträchtigem Boden: Die (heute katholische) Kirche in der Burg Neuhaus nahe Weissenbach im Triestingtal wurde 1610 als evangelisches Gotteshaus errichtet.

Geschichte – Reformation – Ökumene:  91 Teilnehmer waren von der Idee fasziniert und drängten sich bei vorsommerlicher Temperatur und schönstem Pfingstwetter in die kleine, aber feine Kirche.

Der ökumenische Chor Bad Vöslau unter der Leitung von Werner Warum (Gerhard Baumgartner und Wolfgang Warum an der Orgel) sorgte für musikalisches Ambiente. Ein Mitglied des katholischen Kirchenrates referierte über die Geschichte von Burg und Kirche.

Im „Rosengärtlein“ hatte der Burgverein liebevoll Tische und Bänke bereitgestellt; die Getränkebar war schon in Betrieb und hilfreiche Hände brachten allerlei Leckeres herbei.
Ein Mitarbeiter des Burgvereins führte uns in Gruppen durch die teilweise schon erstaunlich gut restaurierten Räume der Burg.

Luftpost: Hans-Peter Groiss hatte zum Ereignis eine besondere Idee, hantierte inzwischen mit einer schweren Gasflasche und füllte viele Luftballons mit Heliumgas und hängte eine Botschaft daran:

„Lieber Finder
Sie halten einen Luftpostgruß in Händen. Er wurde bei unserem Festgottesdienst zum 500 Jährigen Reformationsjubiläum am 5. Juni auf der Burg Neuhaus abgeschickt (A-2565 Neuhaus). Wir sind die Evangelischen Pfarrgemeinden Bad Vöslau und Berndorf und wir würden uns über eine Antwort freuen.
Per eMail: info@evang-voeslau.at
Per Post: Evang Pfarrgemeinde Bad Vöslau, Raulestr. 3, 2540 Bad Vöslau.
Der Empfänger des weitest geflogenen Luftpostgrußes erhält als Dankeschön ein Paket mit Weinen aus der Thermenregion.
Danke !“ 
Nach Turmuhr (sie geht genau!) Start der Ballonbotschaft auf Burg Neuhaus um 15:36. Bereits um 18:10 erreichte uns folgendes e-mail:

„Liebe Pfarrgemeinden! Ich habe soeben vor unserem Rathaus in 2120 Wolkersdorf im Weinviertel die Karte eures Luftballons gefunden und wünsche daher zu eurem 500 Jahr Jubiläum alles Gute, 
Lg Anni Steindl, Bürgermeisterin“

Danke Frau Bürgermeisterin für diese spontane Reaktion! Wir sind echt verblüfft. Von Neuhaus bis Wolkersdorf sind es 56 km Luftlinie quer über Wien; die Flugzeit war gerade mal 154 Minuten; entspricht beinahe 25 km/h.
Wenn es mit der Ökumene ebenso rasant weitergeht, sind wir selig!

In den nächsten Tagen bekamen wir noch zwei sehr nette Nachrichten aus
3003 Gablitz,  1170 Dornbach/Schafberg Nähe Pfarre St. Peter, Dornbach.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten,  besonders an den Burgverein Neuhaus für die großartige Gastfreundschaft!

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Reformationsgottesdienst in Neuhaus 5. Juni 2017 14:00

Wir wollen herzlich zum Reformationsgottesdiens der Pfarrgemeinden Bad Vöslau und Berndorf in der Burg Neuhaus einladen.

Im Anschluß Agape im Rosengarten mit  Ballonbotschaften,  Pfarrercasting , Burgführungen und Verpflegung vom Burgverein

Termin: 5. Juni 2017, ab 14:00

Details im PDF (anklicken):
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Details zur Anfahrt und zur Burg unter www.burg-neuhaus.at.

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Ein besonderer Tagesausflug des EBBV …

… brachte uns 37 (!) Teilnehmer per Pulay-Bus zunächst in die kleine Gemeinde Ruppersthal in das
Ignaz-Pleyel-Museum.
Dort gab der junge Pianist Paul Blümel an einem Original –  Pleyel-Flügel ein beeindruckendes Konzert mit Werken von Ignaz Pleyel und Frederik Chopin.

Prof. Adi Ehrentraud, (74), Initiator des Museums und „Zweite Seele“ des Komponisten, erzählte anschließend auf kurzweilige, packende Art  die Biografie des 1757 in Ruppersthal geborenen, aber in Österreich weitgehend unbekannten Komponisten:
Pleyel war über mindestens 2 Jahrzehnte – es war die Zeit um die Französische Revolution – der weltweit meistgespielte Komponist. Weltweit. Weit mehr als sein Lehrer Haydn, mehr als Beethoven, mehr als Mozart (!)


Wie konnte er derart in Vergessenheit geraten? Pleyel wanderte ins Elsass aus, wurde Domchormeister in Straßburg. Eine hochdotierte und entsprechend begehrte Anstellung.
Dann kam die Französische Revolution, der viele Klerikale (dazu gehörte auch ein Domchormeister) zum Opfer fielen. Zudem war Pleyel den Revolutionären als Österreicher suspekt – er wurde verhaftet.
Mit dem Auftragswerk „Revolutionskantate“ konnte er nicht nur seinen Kopf vor der Guillotine retten, sondern war damit sogar plötzlich respektiert.
Allerdings: In Österreich betrachtete man den vermeintlichen Gesinnungswandel des Komponisten geradezu als Hochverrat; Pleyel durfte nicht mehr nach Österreich reisen und wurde – bis vor rund 40 Jahren „amtlich negiert“.
Nur in Paris gibt es bis heute den „Salle Pleyel“ – der Pariser „Wiener Musikverein“.
(Die „Revolutionskantate“ gelangt am Freitag, 8.9.2017 um 18:00 Uhr nach 224 Jahren (!) im Pleyel-Kulturzentrum Ruppersthal zur österreichischen Uraufführung.)

Die Marionetten hängen im Museum und stammen aus der Inszenierung einer Oper Pleyels.
Nach diesem wahrhaft beeindruckenden Erlebnis war eine Führung durch die NÖ

 

Landesausstellung „Alles was Recht ist“
im perfekt restaurierten Schloss Pöggstall angesagt.

Wieder wurden wir mit viel Aufmerksamkeit empfangen und vor allem mit viel Kompetenz durch die sorgfältig gestaltete Ausstellung geführt. Änderungen in der Rechtsauffassung im Lauf der Geschichte und in unterschiedlichen Kulturen bis herauf zu höchst aktuellen Themen in der Weltpolitik gaben Anlass zu manchen kritischen Fragen, aber auch betroffenem Nachdenken. Die Aspekte sind so ungeheuer vielfältig, dass sie in 90 min nur gestreift werden können.

Vieles ist beklemmend – und damit sind keineswegs nur (die auch vorhandenen) „gruseligen“ Exponate gemeint: Etwa Art und Höhe von Strafen – für welche Delikte; die Handhabung des aktuellen Strafvollzuges;  kann Folter gerechtfertigt sein; die Frage der Todesstrafe …
Zwei Themen an einem Tag, wie sie gegensätzlicher kaum sein können.

Fast müßig, noch zu ergänzen, dass Alles wie gewohnt perfekt organisiert ablief.  Danke, Hannelore!
Für das gute Wetter dürfen wir uns „Ganz oben“ extra bedanken!

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Emmausgang Bad Vöslau 2017

Ein wahrhaft denkwürdiges Ereignis im Reformationsjahr.

Am Ostermontag, den 17.4.2017 fand sich vor unserer Christukirche ein ansehnliches Grüppchen Evangelischer zusammen, die um 16:30 in Richtung katholische Kirche St. Jakob aufbrachen, um von dort gemeinsam mit den Katholiken den Emmausgang zur Kirche in Großau zu machen.
Mit Freude stellten wir fest, dass die evangelischen Teilnehmer einen beachtlichen Teil der Gesamtgruppe vertraten.
Nach etwa einstündiger Wanderung bei angenehmen Wetter, wurde die Schar mit Glockengeläute vor der schönen anheimelnden Kirche in Großau begrüßt.
Gerade noch fanden alle Teilnehmer Platz. 
Den Gottesdienst, gestaltet von Pater Mag. Stefan Holpfer und Pfarrer Mag. Karl-Jürgen Romanowski, begleiteten Chorleiter Werner Warum mit Gitarre und Gesang und Musikdirektor Gerhard Lagrange auf der Orgel.


Pfarrer Romanowski hielt eine eindrucksvolle Predigt zur Entwicklung der Ökumene – natürlich mit Bezug auf den Emmausgang – und die Reformation.
Das wirklich Entscheidende war: 
Die Begegnung war insgesamt von einer wohltuenden Wärme und Herzlichkeit gekennzeichnet und hat alle Teilnehmer tief beeindruckt, so dass sich im Anschluss an die Feier noch Viele beim „Pecherheurigen“ zu einem gemütlichen Ausklang zusammenfanden.
Das war gelebte Ökumene; zu nachstehendem Bild und Text bedarf es keiner Erläuterung.
Es wäre wunderbar, würde dieser Emmausgang (und möglichst auch andere, entsprechende Ereignisse)  zum künftigen Standard!

Bereits eingelangte Kommentare sollen nicht vorenthalten bleiben; wir würden uns über weitere freuen. (pfarrer@evang.voeslau.at oder an office@pfarrebadvoeslau.at)

„Mag. K.-J. ROMANOWSKI und Mag. St. HOLPFER von der evangelischen und katholischen Kirche zu BAD VÖSLAU!
Einen besonderen Dank Euch beiden, für Eure Idee, Initiative, Organisation und Zustandekommen des diesjährigen … diesem denkwürdigen,  historischen Emmausgang am Ostermontag 2017 …“

„… hat mich wirklich berührt. Das war für mich „Reformation heute“.  500 Jahre,  von Wittenberg bis Großau. Hatte schon viele Begegnungen mit „Lutherstätten“ – Museen. Das hier war erlebte Wirklichkeit.
Luther hat keine neue Religion „erfunden“, aber aufgezeigt, was faul im System war. Was danach geschah, war reine Machtpolitik und Missbrauch des christlichen Glaubens auf beiden Seiten.
Danke, dass dies nun vorbei ist.“

 

 

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Ostergottesdienste 2017

Details in der aktuelle Ausgabe des  Pfarrbrief Nr 260, 1/2017 als PDF

Gottesdienste

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Philippinen in Baden

Die Mitgliederzahl im berühmtesten Chor des Inselreiches ist fast geometrisch ausgewogen.

Wer am spannenden Vortrag über die Philippinen von Fam. Immerz im Gemeindesaal nicht teilhaben konnte:  Wunderbare Musik kommt auch aus dem pazifischen Raum.  Angedeutet wurde schon die Lebens- und Festesfreude der Bevölkerung – allen Naturkatastrophen zum Trotz.
So ist es kein Wunder, dass einer der berühmtesten Chöre der Welt überhaupt, die „University of Santo Tomas Singers“ aus Manila, der Hauptstadt der Philippinen, eben genau dort gegründet wurde.
Im Rahmen des diesjährigen Internationalen Chor-Wettbewerbes (ICC)  „Ave Verum“ in Baden tritt dieser Chor mit 8 weiteren, nicht weniger renommierten internationalen Bewerbern zum „Grand Prix“ der Chormusik an.

Es beginnt mit der
Eröffnungsfeier am Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 17:30 Uhr vor der Orangerie im Doblhoffpark in Baden. 
In einem Meer von duftenden Rosen (es sind gerade die Badener Rosentage!) werden die  internationalen Gäste in deren Landessprache von einheimischen Chören (darunter unsere inzwischen weltberühmten „Gumpoldskirchner Spatzen“!) begrüßt.

Im Congress Casino Baden gibt es  ab 20:00 Uhr einen wahren Funkenregen („Choral Sparks“) fantastischer Chormusik von 3  internationalen und zwei niederösterreichischen Top-Chören beim Eröffnungskonzert.
Tickets für das ICC Ave Verum –Eröffnungskonzert sind beim Casino Baden Ticket Service zu erhalten (€ 20,- ; Schüler und Studenten € 15,-)
Einzelheiten unter „aveverum.at“ (wir fügen hier keine Links ein!).
Für alle anderen Veranstaltungen:  freier Eintritt! 

Freitag, 23.Juni:  ab 10:00 findet im Congress Casino der  eigentliche Bewerb statt.
(Auch hier: Freier Eintritt!).

Freitag, 23. Juni, 18:00 Uhr,  Kirche St. Stephan:  „LANGE NACHT DER CHORMUSIK
Alle 9 Teilnehmerchöre (aus S, CZ, EST, H, RUS, Belarus-BY, Indonesien und Philippinen) bringen auf landeseigene Art ihre Beziehung zum Christentum vokal zum Ausdruck.
Zweifellos der Höhepunkt der Begegnung. Zählkarten (kostenlos!) sichern!

Samstag, den 24. Juni, von 10:00 bis 11:30 Uhr bringen heimische und internationale Chöre mit dem „Public Singing“ am Theaterplatz, den Abschluss.

Samstag, 24. Juni 13:30 Uhr im Casino:  Die 5 besten Chöre treten zum „Grand Prix Niederösterreich“ an.
20:00 Verleihung des Grand Prix im Casino.  (Award Ceremony).

P.S. Im Text ist ein kleiner Fehler eingebaut.
Der/die Erste, die ihn bis zum 15.6. 2017 findet, bekommt 2 Karten für das Eröffnungskonzert gratis! (Bitte Meldung an unsere Pfarrkanzlei).

 

 

 

 

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Die Philippinen – ein Teil des pazifischen Feuerringes

Sicher ist den Besuchern unserer Kirche schon der anmutige Engel, aus gaze-ähnlichem Material aufgefallen. Fast transparent aus Bastfasern gefertigt von Frau Immerz, der philippinischen Gattin des Bayern Anton Immerz, der uns am 19. Februar 2017 eine eindrucksvolle Präsentation über die Philippinen im Rahmen des Evangelischen Bildungswerkes bescherte.

Was wir bisher über den Inselstaat mit mehr als 100 Millionen Einwohnern wussten, war vielfach von Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Taifunen geprägt. Auch die öffentliche Sicherheit im Land der 7100 Inseln und seiner Vielzahl von Ethnien (170 verschiedene Sprachen!)  klingt nicht gerade einladend. Doch die Menschen sind durchwegs freundlich, hilfsbereit –  und feiern gerne.   Rund 90% der Bevölkerung ist katholisch.
Die Natur ist von überwältigender Vielfalt: Der höchste Berg erhebt sich bis auf knapp 3000 m; wenige 100 km weiter östlich stürzt der Philippinen-Graben auf eine Tiefe 10.540 m ab. Die Philippinen sind geologisch Teil des „Pazifischen Feuerringes“ und das äquatornahe Klima ist tropisch: durchschnittliche Jahrestemperatur 27 °C, um nur einige wenige Einzelheiten aus dem Vortrag herauszugreifen.
Danke für diesen „Besuch bei unserem Gegenüber“ auf der anderen Seite der Welt!
Foto: Frau und Herr Immerz mit Hannelore Baumgartner

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Kinderfasching – 18. Feb. 2017

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Kurzseminar – Orgelspiel für Dummies 5. und 19. Feb 2017

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